1.4.2019, 14:55

WTCR 2019: CUPRA schickt zwei Teams ins Rennen

Vier Fahrer nominiert 

WTCR 2019: CUPRA schickt zwei Teams ins Rennen

  • „PWR by CUPRA Racing“ mit Mikel Azcona und Daniel Haglöf
  • „Comtoyou DHL by CUPRA Racing“ mit Tom Coronel und Aurélien Panis
  • CUPRA nimmt an 160 Rennen bei verschiedenen TCR-Serien teil

Martorell/Schinznach-Bad, 01.04.2019 – Nach der erfolgreichen Teilnahme an der TCR International Series 2018 wird CUPRA seinen Rennfahrergeist in der zweiten Saison des FIA Tourenwagen-Weltcups (WTCR) erneut unter Beweis stellen. Bei der WTCR 2019 wird die Marke mit vier Fahrern hinter dem Steuer des CUPRA TCR in den Teams „PWR by CUPRA Racing“ und „Comtoyou DHL by CUPRA“ antreten.

Das Team PWR by CUPRA Racing wird zum ersten Mal auf internationaler Bühne auftreten und setzt sich aus dem Sieger der letztjährigen TCR Europe, dem Spanier Mikel Azcona, und dem Schweden Daniel Haglöf zusammen. Das Team Comtoyou DHL by CUPRA Racing besteht aus dem Niederländer Tom Coronel und Aurélien Panis, Sohn des französischen Formel-1-Fahrers Olivier Panis.

Ein verheissungsvolles Duo
Nach zahllosen Siegen bei verschiedenen Rennen der skandinavischen Tourenwagen-Meisterschaft STCC will sich „PWR by CUPRA Racing“ um Mitgründer Daniel Haglöf mit seiner erstmaligen Teilnahme an der WTCR nun in der Königsklasse der Tourenwagenrennen behaupten.

Als Veteran, der bereits vor sieben Jahren sein eigenes Rennteam zusammenstellte, konnte Haglöf bereits etliche Triumphe feiern und belegte bei der STCC 2018 den dritten Rang in der
Gesamtwertung – darunter mit sechs Podiumsplätzen und zwei Tagessiegen. An der Seite von Daniel fährt Mikel Azcona: Trotz seines jungen Alters kann der 22-Jährige bereits auf eine beeindruckende Tourenwagengeschichte zurückblicken. In den letzten Jahren konnte er bei allen Meisterschaften, an denen er teilnahm, einen Platz unter den ersten Drei ergattern.

Die Formel zum Sieg
Die Kombination aus Erfahrung und jugendlichem Ehrgeiz ist auch die Strategie, auf die „Comtoyou DHL by CUPRA Racing“ setzt. Dabei kann sich die WTCR über das ersehnte Comeback von Tom Coronel freuen: Coronel hat mehr Tourenwagenrennen absolviert als jeder andere Fahrer dieses Wettbewerbs. Der 46-Jährige hat vor kurzem an der Rallye Paris-Dakar teilgenommen und gesellt sich nun zu Aurélien Panis im belgischen Team.

Der Sohn von Olivier Panis, Gewinner des Grossen Preises von Monaco 1996, nimmt zum zweiten Mal an der WTCR teil – dieses Jahr jedoch am Steuer eines CUPRA TCR. Er beobachtete in der letzten Saison die Erfolge der CUPRA Fahrer und sagt dazu: „Letztes Jahr haben wir gesehen, dass das Auto auf jeder Strecke schnell ist. Ich bin sehr zuversichtlich und freue mich über die Zusammenarbeit mit CUPRA.“

Rosige Aussichten
Beide Teams haben zehn Rennwochenenden vor sich, um ihre Fähigkeiten bei der WTCR unter Beweis zu stellen. Die Saison beginnt Anfang April in Marokko und umfasst Rennen in Ungarn, der Slowakei, den Niederlanden, Deutschland, Portugal, China, Japan, Macau und Malaysia.

Darüber hinaus wird CUPRA bei internationalen und nationalen TCR-Meisterschaften und Rennserien an nicht weniger als 160 Rennen teilnehmen, die für diese Saison in den unterschiedlichsten Teilen der Welt geplant sind. CUPRA hat eine klare Rennstrategie entwickelt: Einerseits wird zwar weiterhin an der Entwicklung hochmoderner Verbrennungsrennmotoren gearbeitet, gleichzeitig jedoch soll der Weg in Richtung Elektrorennwagen geebnet werden: „Wir arbeiten derzeit an einem neuen CUPRA TCR für 2020, aber mittel- und langfristig liegt unser Fokus auf Rennfahrzeugen mit Elektroantrieb. Mit dem CUPRA e-Racer haben wir bereits den ersten vollelektrischen Elektrotourenwagen entwickelt – damit ist auch das technische Fundament für unsere Zukunft im Rennsport gelegt“, so Jaime Puig, Direktor und Leiter von CUPRA Racing.

CUPRA verfügt derzeit über zwei Rennwagen, die den Anforderungen der heutigen und künftigen Rennserien entsprechen: Dies ist zum einen der Leon CUPRA TCR mit einer Leistung von 350 PS (257 kW) und einer Höchstgeschwindigkeit von 267 km/h. Zum anderen gibt es den CUPRA e-Racer: Der erste vollelektrische Tourenwagen der Welt ist mit 408 PS (300 kW) Dauerleistung und bis zu 680 PS (500 kW) Spitzenleistung ein echter Rennwagen der Superlative. Der e-Racer erreicht mit dieser Leistung eine Höchstgeschwindigkeit von 270 km/h und sprintet von 0 auf 100 km/h in nur 3,2 Sekunden sowie von 0 auf 200 km/h in nur 8,2 Sekunden.

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